„Bei Wanda geht alles leicht, was sonst auf der Welt schwierig ist.
Wie mir eine geniale Choachin in kürzester Zeit hilft, meine Schmerzen beim Sex
in Lust zu verwandeln:

Sitzung 1
Freitag, 24. Januar 2015
Sie lächelt mich warmherzig an, als ich zur Praxistür hereinkomme. Der winzige
Bungalow strahlt Entspannung aus, während Wandas Augen unter ihrer kecken
Kurzhaarfrisur Du-bist-in-Ordnung-so-wie-du-bist zu sagen scheinen. Und die
kleinen Farbtupfer auf ihrer Bluse passen perfekt zur Praxiseinrichtung.
Wohlvertraut ist mir Wandas warme und weibliche Art. Der lebendige WG-Monat mit
ihr, ihrem Partner, ihrem wunderbaren Söhnchen und einem sehr unkonventionellen
Freund im letzten Jahr hat mich nachhaltig verändert. Dieser Monat war wie ein
Befreiungsschlag für mein ganzes Leben. Und Wanda ist für mich zur Inspiration
geworden.
So habe ich sie vor zwei Wochen gefragt, ob sie Lust hat, mit mir einen Session-
Termin auszumachen. Mein Thema: Sex tut weh. Es brennt wie Feuer in meiner
Scheide, sobald ein Mann versucht hinein zu gelangen.
Ja, sie hat Lust. Sex und Liebe lebt Wanda so natürlich und selbstveständlich, dass sie
sehr zuversichtlich ist, dass sie mir genauso gut helfen kann wie anderen Frauen
zuvor. Das bin ich auch, denn ich habe einen Monat lang täglich zuhause miterlebt,
wie gut es ihr selbst mit liebevoller Nähe und Intimität geht. (Wir haben uns alle oft
aneinandergekuschelt, waren gerne nackt, haben immer alle Zimmertüren offen
gelassen und uns dabei pudelwohl gefühlt.) Und jetzt stehe ich vor ihr, voller
Vorfreude auf die Session!
Es ist schön, sie wiederzutreffen und fühlt sich an, als hätten wir uns gestern zum
letzten Mal in die Augen gesehen. Die Session beginnt überraschend: Ich sitze auf
einem großen Sessel und für gefühlte 30 Sekunden Wanda gegenüber, die im kleinen
Sessel Platz genommen hat. Dann setzt sie sich neben mich und nimmt meine Hand,
guckt mir liebevoll und fast mütterlich in die Augen und fragt mich, wie es mir
insgesamt in meinem Leben geht.
In mir ist seit Monaten ein stummer Hilfeschrei und endlich darf ich ihn jemandem
sagen. Der mütterliche Hautkontakt lässt bereits das Bindungshormon Oxytocin in
mein Blut strömen. Ihre praktischen Lösungsvorschläge sind so einfach, geradezu
simpel. Und sie rät mir, mich von meiner Sehnsucht anziehen zu lassen. So hat sie
mich bereits nach wenigen Minuten mit ihrer Leichtigkeit und Lebensfreude
angesteckt.
Wir kommen zum Thema: Wanda fragt mich, ob ich mit ihr auf die große Matratze
umziehen will. Ja, ich will. Denn was auch immer jetzt passieren wird, es wird mich
befreien, mir Vertrauen und Geborgenheit schenken.
Wir setzen uns auf zwei Meditationskissen gegenüber. Und sie fragt mich, wie sich
meine Vagina jetzt anfühlt. Sie hat Angst und ist eng. Wanda fragt mich, ob ich gerne
gehalten werden möchte. Ja, das möchte ich. Denn gehalten werden kenne ich schon:
Sie lehnt sich mit dem Rücken an die vielen Kissen und ich darf mit dem Kopf auf
ihrem Bauch liegen, wie ein kleines Baby an ihrer Brust. Sie blickt in meine Augen
und sieht Misstrauen. Eine riesige Stärke von ihr ist in einem Gesicht Gefühle lesen
zu können, die einem selbst nicht bewusst sind. Ja, misstrauisch blicke ich sie an.
Wird sie da bleiben? Ich war im Brutkasten, habe in der ersten Lebenswoche erlebt,
dass meine Mutter nicht da war. Raus aus der Mutter, Einsamkeit. Wird Wanda da
bleiben? Sie schlüpft perfekt in meine Mama-Projektion und bleibt. Sie sagt mir, dass
es toll ist, dass ich da bin. Sie sagt mir, sie geht nicht weg.
Sie bittet mich, meine Knie ganz fest zusammen zu pressen um meine Vagina zu
schützen und richtig zu zu machen. 10 Sekunden lang. Sie zählt mit. Es fühlt sich gut
an, so geschützt. Sie sagt, zu lernen, richtig nein zu sagen, ermöglicht mir erst ein
echtes Ja.
Als nächstes bittet sie mich, meine Hand zwischen meine Beine zu legen, meine
Vatina zu schützen und zu sagen: „Meins!“ Mein erstes „Meins!“ ist noch sehr
zaghaft.
„Dein Becken macht jetzt kleine Bewegungen“, sagt Wanda, „spürst du das?“
Tatsächlich. Sie sind winzig klein. Mein Becken befreit sich.
Wanda schlägt mir vor, dass ich beim Sex meinen Freund fesseln könnte, damit ich
mich sicher fühlen kann und ich die Kontrolle habe. Sodass er mir nicht weh tun
kann.
Im Laufe mehrerer Minuten wird mein Misstrauen kleiner. Und siehe da, langsam
entsteht Geborgenheit. Und Hunger!!! Ich bin ganz zum Neugeborenen geworden.
Und ich will trinken! An der Brust, die da so lecker und mit wärmender Mutterliebe
direkt vor meiner Nase ist.
Es kostet Mut, das auszusprechen. Mutschritte – noch eine Spezialität von Wanda.
Mutschritte befreien und machen glücklich. Wenn man die Angst mit Mut überwindet
und das tut, was schon seit so langer Zeit so dringend Not – wendig ist: Auf meine
zarte, schüchterne Frage reagiert Wanda mit größter Selbstverständlichkeit. Für sie ist
es das Normalste der Welt, dass ein Kind essen und saugen will. Auch wenn das
Kind, wie ich, schon über 40 ist. Im Moment bin ich das kleine Baby. Schon in der
WG vor einem Jahr hat sie mir erklärt, dass wir alle viel zu wenig Liebe bekommen
haben. Und heute ergänzt sie, dass es viel einfacher ist, sich selbst Liebe zu geben,
wenn man sie tatsächlich bekommen hat.
Aber ich kann ihre Brüste nicht einmal berühren. Neben Schüchternheit und Neugier
entdeckt Wanda noch etwas in meinen Augen: Wut. Sie hat Recht. Sie war mir gar
nicht aufgefallen. Wanda glaubt, dass ich ihre Brüste schlagen möchte. Doch den
Impuls habe ich nicht. Auch habe ich nicht den Impuls ihr weh tun zu wollen. Ich
habe eher das Gefühl, ich möchte mich in ihre Brüste krallen. Ganz feste. Aber auch
nicht mit dem Ziel ihr weh zu tun. Sondern ich will mir ihre Brüste schnappen und
festhalten, sie an mich heranziehen. Damit ich endlich trinken kann. Damit ich
endlich das kriege, was meine Mutter mir freiwillig nicht gegeben hat oder nicht
geben konnte. Damit ich sie endlich zwingen kann, nah genug zu sein, damit ich
trinken kann. Und die Kontrolle darüber habe, genug Liebe und Essen zu bekommen.
Die Neugierde neben der Wut hat eine andere Qualität: Ich möchte Wandas Brüste
gerne berühren, ganz vorsichtig mit der Fingerspitze, wie ein kleines Kind, das seine
Umwelt erforscht.
Wanda fragt mich, welches Gefühl mir leichter fällt: Die Wut oder die Neugier. Die
Neugier. Ganz langsam nähere ich mich mit dem Zeigefinger Wandas Brustwarze.
Die letzten zwei Zentimeter fühlen sich an wie zwei Kilometer. Mein Finger bewegt
sich in Zeitlupe. Die Zeitlupe wird immer langsamer und mit jedem Milimeter wird
der Mut, den ich aufbringe, größer. Schließlich ist es geschafft: Ganz sanft streicht
meine Fingerspitze um Wandas Brustwarze herum und die leichte Berührung kitzelt
in meiner Fingerspitze. Ich lache wie ein kleines Baby. Und probiere es immer
wieder aus, immer unterbrochen von einem Babylachen. Ich habe etwas Neues
entdeckt!
Schließlich wagen wir auch das Experiment mit der Wut. Wanda gibt mir eine Skala
von null bis zehn: Bei zehn tut es ihr ganz doll weh, bei null gar nicht. Denn ich traue
mich nicht, mich in ihre Brüste zu krallen. Ich möchte ihr ja nicht weh tun, möchte
mir nur ihre Brust nehmen und trinken, so viel ICH will.
Ich traue mich. Greife zu. Drücke meine Finger und Fingernägel in Wandas Brüste.
Die Fingernägel kneifen furchtbar, befürchte ich. Ich ziehe sie an mich heran. Und
sauge. Nuckele vor mich hin. Wanda meldet rück: Eins. Gott sei Dank!, denke ich. Sie fragt mich, was ich mit meinen Zähnen machen möchte. Reinbeißen. Wieder nicht um ihr
weh zu tun, sondern um sie festzuhalten.
Und so holt sie mit mir nach, was meine tatsächliche Mutter mir nicht geben konnte:
Ich nuckele selig vor mich hin.
Wanda fragt mich, wie meine Vagina sich jetzt anfühlt. Sie fühlt sich sicher, noch ein
bisschen vorsichtig und sie bebt. Wanda glaubt, dass diese alten Kindheitssachen
gelöst werden wollen, bevor der Sex richtig schön wird.
Zwischen der Seligkeit blicke ich immer und immer wieder misstrauisch zu ihr nach
oben. Ich habe das Gefühl, dass mein linkes Auge schielt. Ein Muskel fühlt sich ganz
verkrampft an. Schon als kleines Kind habe ich ein kleines bisschen geschielt. Ich
frage Wanda, ob ich gerade stärker schiele als sonst. Nein. Aber vielleicht haben wir
gerade die Ursache fürs Schielen gefunden: Die Unsicherheit, ob die Bezugsperson
da bleibt und immer wieder zu ihr hinschielen, ob noch alles in Ordnung ist.
Wir beenden die erste Sitzung, haben das Gefühl, wichtige Meilensteine in meinem
Leben gefunden zu haben.

Sitzung 2
Sonntag, 26. Januar 2015
Zur zweiten Session ist mein Freund dabei. Er möchte mich unterstützen. Auch er ist
ganz neugierig und aufgeschlossen. Zunächst unterhalten wir uns ein wenig. Er hat
den Mut, seine eigenen Themen auszusprechen: Er neigt dazu, aus Beziehungen zu
flüchten und ist ein bisschen schüchtern.
Wanda sagt zu mir: Wenn du deine Ambivalenz löst, dann ziehst du Männer an, die
wirklich wollen. Und nicht welche, die gerne aus einer Beziehung flüchten.
Wanda hat noch weitere Ideen, die sie uns als Hausaufgaben aufträgt: Sie möchte mir
helfen, die Kontrolle zu behalten. Deshalb schlägt sie uns vor, uns einen Container zu
kreieren, in dem ich meinen Freund fesseln darf. Real oder auch als Fantasiespiel:
„Du bist jetzt gefesselt und darfst dich nicht mehr bewegen.“ Damit ich selbst steuern
kann, was mir gut tut. Und nicht plötzlich etwas passieren kann, das mir weh tut. Und
sie bittet uns, als Hausaufgabe miteinander zu masturbieren.
Jetzt möchten wir alle langsam aus dem Gepräch in die praktischen Übungen
einsteigen: Wanda schlägt vor, dass wir uns auf den Meditationskissen gegenüber
setzen. Sie möchte herausfinden: Wenn mein Freund und ich uns ansehen und
begegnen, welches Gefühl haben wir beide? Bei meinem Freund entdeckt sie Freude.
Ich bin froh, das zu hören, denn ich habe schnell Angst, der andere könnte mich
ablehnen. Durch diese Projektion hindurch konnte ich nur schwer die Wahrheit im
Gesicht meines Freundes lesen. Es ist schön, dass Wanda klar sieht und er sich über
mich freut. Schön zu wissen.
Ich selbst bin ambivalent: Ich freue mich und gleichzeitig habe ich Angst, dass mir
weh getan wird.
Wanda bittet uns, uns von unseren Meditationskissen ein wenig zu erheben und uns
auf die Knie zu stellen, damit wir uns bei Bedarf näher kommen können.
Sie fragt mich, was ich fühle und welches Gefühl mein stärkstes ist – und außerdem,
wo in meinem Körper ich es am stärksten fühle. Es gibt ein Gefühl in meinem Bauch
und ein Gefühl in Herzgegend. Das obere ist stärker. Ich deute mit der Hand auf mein
Herz. Wanda sagt: „Das ist nicht dein Herz, das sind deine Brüste. Magst du sie mal
Olivier entgegen strecken?“ Vor meinem Meditationskissen auf den Knien stehend,
aus vielleicht 80 cm Entfernung, gehe ich den Mutschritt, meine Brüste ein wenig
nach vorne zu strecken. Ich lächele, das macht Spaß. Wie ein Teenager, der zum
ersten Mal etwas Neues ausprobiert.
Als nächstes wendet sich Wanda meinem Freund zu. Sie fragt ihn, was es mit ihm
macht. Er ist ambivalent. Er hat den Impuls, meine Brüste zu berühren, aber
gleichzeitig Angst, bei mir eine Grenze zu überschreiten. Und Wanda sieht bei ihm
noch eine eigene Schüchternheit, die nichts mit mir zu tun hat.
Wanda erklärt uns: Wenn der eine einen Schritt macht, dann ist oft der andere
herausgefordert und muss ebenfalls einen Schritt machen und mutig werden.
Mich macht betroffen, was meine Ambivalenz mit ihm macht. Meine Mischung aus
Freude, dass er da ist, Lust und Angst missbraucht zu werden, lässt ihn zögern. Er hat
Angst, mir zu nahe zu kommen. Ich sehe an ihm, wie große Auswirkungen mein
Thema auf ihn hat und wie wichtig es ist, es zu lösen, damit nicht nur ich, sondern
auch er sich wohl fühlen kann.
Als mein Freund den Impuls hat, meine Brüste anzufassen, sage ich „Schön!“ Und
ich hoffe, dass er die Angst verliert und zusammen mit meiner aufkommenden Freude
seine Impulse ausleben kann.
Plötzlich wünsche ich mir, dass er mich am Nacken nimmt, heranzieht und mich
küsst. Doch Wanda sagt: etwas vom anderen zu fordern, klappt nicht. Besser ist es,
den eigenen Impulsen zu folgen.
Sie erklärt uns:
„Spielt mit eurem Rhythmus. Spielt damit, wenn ihr eine Grenze erreicht. Geht an sie
heran, und falls ihr darüber gegangen seid, geht ein Stückchen zurück.“ Und:
„Erlaube dir deine Lust. In unserer Gesellschaft ist eine Frau, die Spaß an Sex hat,
leider eine Schlampe. Eine Frau darf Lust haben. Also habe ich irgendwann
entschieden, dass ich eine Schlampe bin.“ Zur Demonstration leckt sie sich mit der
Zunge langsam über die Oberlippe. Ich muss lachen.
„Spielt mit der Lust. Nicht mit irgendeinem Ziel. Einfach nur der Lust folgen.“
Und dann gibt sie mir noch eine letzte Aufgabe:
Ich soll aufstehen, ein, zwei Meter Abstand einnehmen und tanzen. Lustvoll tanzen.
Vor meinem Freund tanzen. Und obwohl ich semiprofessionelle Tänzerin bin, weiß
ich gar nicht, wie das geht. Ich habe tausende von Strickmustern, wie ich beim
Tanzen erotisch aussehe. Aber fühle ich dabei Lust? Ich stehe still und spüre erstmal
in mich hinein. Wo ist die Lust? Welche Bewegung will sie machen? Ich schließe die
Sitzung mit dem Gefühl, dass ich einen neuen Lust-Tanz finden möchte.

Epilog: Hausaufgaben und Happy End
An diesem Tag sind mein Freund und ich nach der Session nach Ludwigsfelde
gefahren und in die Kristalltherme gegangen. Nackt im warmen Wasser haben wir mit
Umarmungen gespielt und geschaut, was für Bewegungen und Berührungen uns Lust
machen. Teils war er schüchtern und hat sich zuerst nicht getraut, teils waren für mich
ebenso große Mutschritte erforderlich. Wie eine Schlampe kam ich mir vor, denn
obwohl unter Wasser alles sehr unauffällig ist, war es theoretisch möglich, dass ich
als lustvolle Frau ertappt würde. Schon allein am entspannten Gesichtsausdruck. Es
machte uns Spaß, uns unter Wasser ein wenig zu berühren und uns gleichzeitig ganz
normal zu unterhalten.
Später im Dunkeln wurden wir freier: Im Außenbecken schmusten wir nach
Herzenslust miteinander. Ich sagte: „Du bist jetzt gefesselt“ und mein Freund
bewegte sich kaum noch. Ich fühlte mich sicher und pudelwohl.
Wieder zuhause lagen wir im gemütlichen Bett und beschlossen, auch noch den Rest
unserer Hausaufgaben zu erledigen:
Nachdem wir im Wasser abwechselnd Mutschritte gemacht hatten, ich meinen
Freund imaginär gefesselt hatte, ich eine Schlampe war und ich meinen Freund auch
ein kleines bisschen mit Tanz unter Wasser angemacht hatte (so wenig, dass ich mir
nicht einmal sicher bin, ob er es gemerkt hatte), wollten wir jetzt miteinander
masturbieren. In Scherenstellung lagen wir beieinander und jeder von uns spielte mit
seiner Lust. Ich spürte seinen Penis an meiner linken unteren Lippe und das
glitschige, weiche, samtige und gleichzeitig harte Gefühl gefiel mir gut. Ich gab mich
immer mehr hin, die Lust wurde immer größer. Und es machte mir Spaß, immer
näher an meinen Freund heranzurücken. Nach einiger Zeit, einer gefühlten
Dreiviertelstunde, war ich so weit offen wie nie zuvor. Aus einem ganz stark
lustvollen Gefühl habe ich seinen tollen Penis langsam mit der Vagina aufgenommen.
Erst ganz wenig und als es Spaß machte, immer mehr. Er spielte ganz toll mit, passte
sich meinem Rhythmus an und ich merkte, dass er mir sehr, sehr gerne große Lust
bereiten wollte. Es war wunderschön. Schließlich hatte er einen ganz tollen
Orgasmus, sein Gesicht war sehr entspannt, er lächelte selig und legte kurz vorher
ganz sanft, zärtlich und Geborgenheit spendend seine Hand um meinen Kopf. Es war
schön, seine Nähe, Vertrautheit und Indimität zu spüren.
Mir gefiel das Gefühl, etwas von ihm in mir zu haben und die Idee, dass beim
Organsmus mein Muttermund in seinen Samen taucht. Ich gab mich noch einmal voll
meiner Lust hin und eine halbe Minute später hatte ich ebenfalls einen
wunderschönen Orgasmus. Wir waren selig, nie zuvor hatte ich so schönen Sex.
Ach ja: Das Gefühl missbraucht zu werden, das ich fürher oft hatte existiert in meinem Leben seitdem nicht mehr. Nur noch Lust und schöne Gefühle.
Und nach schönem Sex sagte mein Freund immer zu mir, dass ich im Gesicht so
schön entspannt aussehe.“  Anonym